AktuellesGert-Peter Merk schreibt an einem Roman, schreibt Gedichte und erstellt ein Rundfunk-Feature mit Original-Ton-Material von Läufern, Läuferinnen, Prominenten.
Man trifft ihn auf der Frankfurter Buchmesse und auch auf der Leipziger Buchmesse
Gert-Peter Merk
Wie kam es zu diesen Seiten, über ihn:
<< Da stehe ich, im Frühjahr, neugierig, auf einer politischen Veranstaltung, nicht angekündigt das Häuflein, ein Fähnlein da auf dem Platz in Neukölln. Man fragt mich, wer ich sei. Wirklich, nicht nur Interessierter, ja auch Autor? Was denn: Über die Liebe, über den Tod - dabei habe ich noch keine Homepage?
Auf dem Platz, die Sonne scheint, ein zweiter Regenguss. Das Megafon ist abgeschaltet. Ich bleibe unterm Schirm, so entsteht der Plan. Und ich glaube, damit ich nicht nur ein Freund der Gruppe werde – wenn nur kein Kreuzverhör droht?, spotte ich. Ich halte mich bang am Schirm fest. Die Ansprache, denn der Regen hatte nachgelassen. Wir könnten ja Kontakt halten, wage ich mich vor. Da erklärt sich ein Mitglied bereit, für mich eine sog. Website zu erstellen. Noch befürchte ich Agitprop; einen sog. link bei der Gruppe. Doch man lässt mich privat.
Drei Jahre bestand jetzt Meine Seite, unverändert. Den Freundschaftsakt sah jetzt die ganze Welt. Aber ich blieb doch sehr privat in meiner Aussage. Den Rahmen virtuell sprengen, wie es heißt? Wo steh ich dann. Inzwischen hat sogar der Politprofi Biedenkopf, von der anderen Partei, Löbliches über jene A., über die mir befreundeten politischen Groupies gesagt. Ich blieb trotzdem sympathisierender Neugieriger. Als es jetzt Herbst wurde, Frost, Bankrott dem Staat droht, übernehmen vielleicht Träumer, Revolutionäre die Regie. Deshalb, bevor vorübergehend das Geld verfällt, lege ich es an: Den Neubau meiner Internetseite hat jetzt eine professionelle Webdesignerin übernommen. >>
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